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Moin!

Willkommen beim Chaotikum e.V.,

wir beschäftigen uns kreativ mit Technik und ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft und engagieren uns eigenverantwortlich und auf unterschiedliche Weise für Informations- und Kommunikationsfreiheit. Wir treffen uns, um an diversen Projekten zu arbeiten, über Themen zu reden, die uns beschäftigen, und vor allem um Spaß zu haben.

Jeder kann gerne vorbeikommen! Du kannst hier schauen, ob gerade jemand im Hackerspace, dem Nobreakspace (Nbsp), ist. Mittwochabends treffen wir uns zum wöchentlichen Lübecker Chaostreff, dem perfekten Zeitpunkt, um einfach mal rein zu schnuppern. Wir freuen uns auf neue Gesichter!

Kontakt

Über die öffentliche Mailingliste talk@chaotikum.org oder im IRC-Channel im Hackint unter #chaotikum. Offizielle Anfragen können an info@chaotikum.org gerichtet werden.


Freitalk N8: Workshop für die magische Welt des 3D Drucken

Oder: wie man eine glorifizierte Heißklebepistole bedient.

Wegen Krankheit auf den 29.09.2017 verschoben.

3ddrucker.jpg

Wie funktioniert ein 3D Drucker? Was kann man damit bauen? Was nicht? Am Freitag, den 22. September 2017, wollen wir euch zeigen wie man mit diesen wunderbaren Maschinen umgeht, wie man mit der Hardware umgeht und wie ihr die Software Cura bedient.

Zudem möchten wir euch die verschiedenen Druckmaterialen vorstellen, und zum Schluss noch ein paar nette Tricks und Tipps präsentieren. Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

Der Talk findet in der Reihe Freitalk N8 am Freitag den 22.09.2017 um 20:00 im Nobreakspace statt. Aufgrund gesundheitlicher Probleme des Sprechers wird der Talk auf den Freitag den 29.09.2017 um 20:00 Uhr verschoben.

19.09.2017 18:48

Freitalk N8: Feinstaubsensor selbstgebaut

20170910-img_4773.jpg Nicht zuletzt durch Dieselgate und erfolgreiche Klagen ist die Frage der Umweltverschmutzung im letzten Jahr ein in den Medien besonders häufig diskutiertes Thema gewesen. Ein Teilaspekt dieses Themas sind gesetzliche Grenzwerte für den Anteil bestimmter Stoffe in der Luft wie Stickstoffoxide, Ozon oder aber auch Feinstaub. Am Freitag wird es in der Vortragsreihe Freitalk N8 um Feinstaubbelastung, die möglichen Gesundheitsschäden, die Grenzwerte und die gesetzliche Situation gehen. Danach wird der Sensor-Bausatz von luftdaten.info zum Selbstbau eines Feinstaubsensors vorgestellt. Der Baukasten kann zum Selbstkostenpreis von 35 € im Chaotikum erworben werden (siehe unten).

2014 schätzte das Umweltbundesamt, dass Jährlich 45.300 Menschen in Deutschland an den Folgen der Luftverschmutzung durch Feinstaub sterben. Dazu kommen verschiedene Gesundheitsschäden, die Menschen durch die Belastung davontragen können. Grund genug die Belastung sehr genau zu überwachen. Damit beauftragt ist in Deutschland das Umweltbundesamt welche Bundesweit 320 Sensorstationen zur Überwachung der Belastung betreibt, zwei in Lübeck.

Es mag kaum verwundern, dass es Stuttgarter waren, die sich gefragt haben ob dies eine ausreichende Messgrundlage ist und die beschlossen ihre eigene Feinstaubmessung zu initiieren. Das Open Lab erklärt seitdem unter luftdaten.info wie jeder der möchte sich selbst einen Feinstaubsensor bauen kann der ebenfalls PM2,5 und PM10 erfasst und die Werte auf eine gemeinsame Karte mit Feinstaubsensorwerten anderer Teilnehmer befüllen kann, sei es nun zu Überprüfung der offiziellen Werte oder als Ergänzung.

Für Lübeck sieht die Karte noch etwas leer aus, dass wollen wir nun ändern. Wer möchte kann also am Freitag den 15. September 2017 ab 20:00 Uhr im Nobreakspace ein eigenes Set erwerben und zusammenbauen, das ganze ist verhältnismäßig einfach und es sind keine Programmierkenntnisse notwendig.

Das Chaotikum hat einige Sets erworben und gibt sie zum Selbstkostenpreis von 35 € weiter. Bitte schreibt mir, wenn ihr ein Set kaufen wollt unter tvluke@chaotikum.org, damit ich genügend Sets vorbereiten kann.

12.09.2017 18:04

Hilfe zur Selbsthilfe - Ein Besuch im RepairCafe Philippus

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Für den einen oder anderen mag es eine regelmäßige Adresse sein, doch die meisten Lübecker wissen warscheinlich nicht, dass es in und um Lübeck mehrere Repair-Cafés gibt. Im September waren wir zu Besuch beim RepairCafe in der St. Philippus Kirche in der Schlutuper Straße 52, neben dem AWO-Repair-Cafe auf der Innenstadt und Cafes in Bad-Schwartau und Mölln eine von vier Reparatur-Initiativen in der Region.

Solche Reparatur-Initiativen sind nichtkommerzielle Veranstaltungen, in denen alles repariert werden kann, was irgendwie nicht mehr so recht tut: Seien es elektronische oder mechanische Gegenstände, Spielzeug oder Kleidung. Es gilt Müll zu sparen, die Resourcen zu schonen, nachhaltig zu leben und letztendlich ein Zeichen gegen eine Wegwerfgesellschaft zu setzen. Seit April dieses Jahres findet dies auch im Reperatur-Café in der Evangelisch-lutherische St. Philippus Gemeinde statt, einer von hunderten Orten in Deutschland, in denen solche Initiativen ein Zuhause gefunden haben. Das Café befindet sich, etwas versteckt, hinter der St. Philippus Kirche in einem gemütlichen Raum mit mehreren Sofas und einem Tisch an dem fleißig gebastelt und repariert wird.

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Reparatur-Initiativen sind keine Dienstleister. Wer kommt um sein Fahrrad oder sein Computer zu reparieren wird Werkzeug und helfenden Hände finden, doch er wird auch selbst aktiv werden müssen. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Zauberwort. Die freiwilligen Helfer stellen ihre Erfahrung und ihr Wissen tatkräftig zur Verfügung, doch reparieren tun im besten Falle letztendlich jene, die etwas mitgebracht haben, lernen mit Werkzeug umzugehen und verstehen die Funktionsweise des mitgebrachten Geräts. Beim nächsten mal kann ein Mensch, der heute noch Hilfe brauchte, dann vielleicht schon einem Nachbarn oder Verwandten bei der Reparatur zur Hand gehen.

Neben dem Reparieren von Toaster und Radios, die interessierte vorbeibringen und helfen zu reparieren, ist das Schlutuper Café bei unserem Besuch im September tatsächlich so etwas wie ein Café. Einige Gäste haben Kuchen mitgebracht, es wird Kaffee getrunken und geklönt wärend ein alter Staubsauger auf Herz und Nieren geprüft wird. Es ist voll aber nicht überfüllt, das ist auch manchmal anders. Im August, so erzählte man uns, waren 25 Gäste erschienen, der kleine Raum hinter der Kirche zum platzen voll.

Das Reparatur-Café Philippus im Stadtteil St.Gertrud hat üblicherweise ein mal im Monat geöffnet, dazu kommen manchmal zusätzliche Termine bei Veranstaltungen oder in anderen Stadtteilen. Wann genau kann man unter luebeck-repariert.de nachlesen. Über Reperatur-Initiativen in der Umgebung und in ganz Deutschland findet man mehr auf reparatur-initiativen.de oder unter offene-werkstaetten.org.

11.09.2017 22:15

34. Softwerkskammer: Es muss nicht immer Jenkins sein

Continuous Integration und Continuous Delivery stehen im Fokus der 34 Lübecker Softwerkskammer mit dem Titel „CI/CD mit Gitlab und Rancher - es muss nicht immer Jenkins sein“.

In der Einladung ließt man:

In den letzten Jahren hat sich in der Softwareentwicklung der Trend weg von langen Release Zyklen mit manuellen Testphasen hin zu kurzen Auslieferung Intervallen entwickelt. Um diese Bewegung technisch und organisatorisch zu ermöglichen, braucht es vor allem eines: Automatisierung. Dies gilt sowohl für die Qualitätssicherung als auch für den eigentlichen Auslieferungsprozess.

Um Auslieferungsartefakte automatisiert zu erstellen gibt es mit Continuous Integration Systemen wie bspw. Jenkins seit langem etablierte Lösungen. Wenn es allerdings darum geht, die gesamte Wertschöpfungskette von der Idee bis zur Produktion zu unterstützen, fehlt es diesen jedoch häufig an Ganzheitlichkeit. Gitlab und Rancher sind zwei Werkzeuge mit deren Hilfe die Erstellung von Software von der initialen Idee bis zur Überwachung des Features in Produktion alles abgedeckt ist.

Freut euch also auf einen Überblick über die Tool-Landschaft in der Softwerkskammer am 7. September im Nobreakspace in der Mengstraße 6 ab 19:00 Uhr.

05.09.2017 19:52

Ein Theremin im Nbsp

Ein Instrument spielen ohne es zu berühren? Das geht nur mit dem Theremin. Am Freitag dem 1. September im Nbsp des Chaotikum e.V. kann man das ausprobieren.

Das Theremin wurde 1919 von Leon Theremin (russ. Lew Termen) erfunden und ist das erste Instrument, das auf elektronischem Wege Töne erzeugt. Es ist damit der Urvater der Synthesizer und gleichzeitig das einzige Musikinstrument, das berührungsfrei gespielt wird.

Am FreiTalk stellt @kellertuer im Rahmen der Vortragsreihe Freitalk N8 das Theremin, seine Geschichte und Funktionsweise, kurz vor. Danach kann jeder der möchte selbst probieren auf dem Theremin zu spielen.

Die Veranstaltung beginnt am 1. September 2017 um 20:00 Uhr im Nobreakspace in der Mengstraße 6.

29.08.2017 08:26
start.txt · Zuletzt geändert: 22.12.2016 07:42 von Lukas Ruge