Lübecker Lesezeichen
Ein Projekt, in welchem wir die Silhouetten Lübecker Wahrzeichen kombinieren und daraus Lesezeichen werden, um die Flexibilität von 3D-Druck zu demonstrieren.
Einer der zentralen Vorteile von Technologien wie 3D-Druck, Lasercuttern und anderen CNC-Maschinen, wie sie im Nobreakspace zugänglich gemacht werden, ist die Möglichkeit, individuelle Objekte nach eigenen Wünschen zu erstellen. Unikate, wenn man möchte. So können aus handelsüblichen Objekten plötzlich besondere, selbstgemachte Objekte werden. Um dies vorzuführen, wurde ein einfaches “handelsübliches” Objekt gewählt: Das Lesezeichen.
Anstelle von vorgefertigter Massenware sind diese Lesezeichen nach Wunsch konfiguriert und sofort hergestellt. Insgesamt gibt es in der ersten Ausprägung des Projektes alleine 60 Optionen, die verschiedenen Formen zu kombinieren. Das multipliziert mit den zahlreichen Farboptionen heißt, es können hunderte unterschiedliche Lesezeichen produziert werden. Dies gibt hoffentlich im Vorbeigehen einen kleinen Eindruck von den Möglichkeiten von 3D-Druck und ähnlichen Geräten, zusammen mit einem kleinen Andenken.
Übersicht der verschiedenen Elemente. Download PDF
Diese “Lesezeichen” nutzen wir bei Veranstaltungen wie dem HanseKulturFestival, um die Möglichkeiten solcher Fertigungen zu demonstrieren und Neugierde zu wecken.

Während man natürlich komplett frei und vollständig ohne Vorlage Objekte für einen 3D-Drucker erstellen kann, wurden hier zu Demonstrationszwecken Lesezeichen aus verschiedenen Komponenten kombiniert. So entsteht aus einigen verschiedenen Optionen eine sehr große Anzahl verschiedener Ergebnisse. Die gefertigten Lesezeichen sind also nicht vollständig individuell, aber jedoch hochgradig angepasst.
Die “Lübeck”-Designs der Gebäudesilhouetten wurden extra für dieses Projekt erstellt und stehen unter CC-BY-NC-Lizenz als SVG zur Verfügung, genauso wie die STL-Dateien und auf Thingiverse.
Aus dem Blog:
HanseKulturFestival - Löten, Programmieren, 3D-Druck und mehr
Zum dritten Mal nehmen wir mit unserem Hackspace im Zelt am HanseKulturFestival teil. Ihr findet unseren mobilen Nobreakspace in der unteren Engelsgrube.
Den größten Teil des Jahres betreiben wir einen Hackspace, einen Ort zum Basteln, Werken und Sich-Austauschen, in der Fackenburger Allee 11. Vom 5. bis 7. Juni allerdings betreiben wir außerdem einen kleinen Hackspace auf der Vereinsmeile beim HanseKulturFestival.
Wir haben die Lötgeräte, den 3D-Drucker, Lego-Roboter und eine gemütliche Chill-Ecke eingepackt und ihr findet uns in der unteren Engelsgrube. Kommt vorbei!
In unserem Zelt wird es Elektronik-Basteleien geben, 3D-Druck, Medienkunst und ganz viele blinkende LEDs. Dazu wird es die Möglichkeit geben, spielerisch das Löten zu lernen, und in unserem Mindstorms-Workshop können Kinder mit LEGO die Grundlagen der Programmierung und Robotik lernen. Natürlich alles kostenlos.
Da dieser Sonntag auch der erste Sonntag des Jahres ist, der digitale Unabhängigkeitstag, haben wir auch zahlreiche Info-Materialien zur digitalen Unabhängigkeit dabei und freuen uns, mit euch dazu ins Gespräch zu kommen.
Dazu bietet unser Zelt den Besuchenden des HanseKulturFestivals eine entspannte Atmosphäre und einen Ort, sich auszuruhen und sich über Technik und Gesellschaft auszutauschen. Wie sich das für einen Hackspace gehört.
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Wir finanzieren uns fast vollständig durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Wenn du uns unterstützen möchtest, kannst du dies durch eine (Förder-)Mitgliedschaft, mit einer Spende oder einem Dauerauftrag tun.
Du kannst auch unsere Projekte bei Betterplace unterstützen.
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Einen solchen Ort gibt es in Lübeck übrigens auch nach dem 9. Juni weiter, den Nobreakspace. Der Raum ist immer mittwochabends zum Open Space für Besuchende geöffnet. Wir freuen uns immer über neue Gesichter, die vorbeischauen wollen und uns und den Nobreakspace kennenlernen wollen.