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Moin!

Willkommen beim Chaotikum e.V.,

wir beschäftigen uns kreativ mit Technik und den Auswirkungen auf die Gesellschaft. Die einzelnen Mitglieder engagieren sich eigenverantwortlich und auf unterschiedliche Weise für Informations- und Kommunikationsfreiheit.

Im März 2013 haben wir den ersten allgemeinen Lübecker Hackerspace gegründet, den Nobreakspace (Nbsp). Hier treffen wir uns, um an diversen Projekten zu arbeiten, über Dinge zu reden, die uns gerade beschäftigen, und vor allem um Spaß zu haben. Immer Mittwochabends treffen wir uns zum wöchentlichen Lübecker Chaostreff, dem perfekten Zeitpunkt, um einfach mal rein zu schnuppern.

Unsere Treffen sind öffentlich; jeder kann gerne vorbeikommen! Du kannst hier schauen, ob gerade jemand im Hackerspace ist. Wir freuen uns auf neue Gesichter :)

Es gibt natürlich immer viele Dinge zu tun, ihr könnt gerne mitmachen, schaut einfach unter Projekte.

Kontakt

Du kannst jederzeit eine E-Mail an die Mailingliste talk@chaotikum.org senden, wenn du uns erreichen willst. Viele sind auch oft im IRC unterwegs, unseren Channel findest du im Hackint unter #chaotikum.


Hacklab in Schwerin eröffnet

Der Chaotikum e.V. gratuliert dem Hackspace Schwerin e.V. herzlich zur Eröffnung des Hacklabors (Hal).

Ein Geschenkkorb für den Hacklab Ein Geschenkkorb für den Hacklab

Am Samstag den 24. September 2016 haben einige Mitglieder des Chaotikums die Gelegenheit wahrgenommen mit einem Korb Mate unter dem Arm zur Eröffnungsfeier des Schweriner Hacklabors zu fahren.

Die Eröffnungsfeier hat großen Spaß gemacht und wir konnten uns bei einigen Runden Hacker-Jeopardy und beim Tick-Tack-Toi gegen einen Industrieroboter unterhalten, bei leckerem Kuchen und guter Mate mit den Schweriner Hackern klönen, uns T-Shirts bedrucken lassen, Lockpicking üben. Für unsere Freifunker bot sich zudem die Gelegenheit zum Austausch mit den aktiven der OpenNet Initiative in Schwerin. Rundum: Schon zur Eröffnung bietet was Hacklabor alles, was ein Hackerspace so braucht.

Ein rundum gelungener Tag, wir kommen gerne wieder.

25.09.2016 18:22

Freitalk N8: Wargames

Auf vielen Hacker-Events ist das Capture the Flag (CtF) fester Bestandteil. Beim CtF sollen Spieler um die Wette Sicherheitslücken finden und ausnutzen. Doch ein guter Flaggenfänger fällt nicht vom Himmel und so gibt es Wargames. Wargames sind sozusagen das Training zum CtF.

Beim Freitalk N8 am 2. September ab 20:00 Uhr im Nbsp wollen wir gemeinsam die Wargames von overthewire.org spielen.

The wargames offered by the OverTheWire community can help you to learn and practice security concepts in the form of fun-filled games.

Bringt eure Laptops, Ski-Masken und Hackerhandschuhe denn Hacken will geübt sein.

31.08.2016 22:08

22. Softwerkskammer

Auch im September findet am ersten Donnerstag des Monats im nbsp die Softwerkskammer statt. Diemal soll es um Assimp (Presentation Asset-Importer-Lib) und um die Sokrates 2016. In der Ankündigung heißt es:

Presentation Asset-Importer-Lib aka assimp (Kim)

Open Asset Import Library (short name: Assimp) is a portable Open Source library to import various well-known 3D model formats in a uniform manner. The most recent version also knows how to export 3d files and is therefore suitable as a general-purpose 3D model converter. (Der Vortrag ist auf deutsch)

Das war die Sokrates 2016 (Thilko)

Am 25.-28 August fand die Sokrates in Soltau statt. Ich erzähle darüber was alles so passiert ist, welche Sessions(Freitag und Samstag) stattfanden - und was es für neue Ideen gibt. Bilder gibt´s auch!

Die Softwerkskammer beginnt am 1. September 2016 um 19:00 Uhr.

31.08.2016 21:27

Freitalk N8: Die fARM?

Beinahe ein Jahr ist es her, dass einige Menschen wie gern üblich an einem Sonntag Nachmittag im Space zusammen saßen und darüber philosophierten, was man nicht alles schönes mit SoCs, wie beispielsweise dem bekanntesten Vertreter, dem Raspberry Pi, anstellen kann. Dabei stellte sich heraus, dass doch tatsächlich manche von uns zu Hause solch einen kleinen Rechner neben ihrem DSL Router liegen haben, um ihn als Server alltägliche Aufgaben, wie zum Beispiel das Hosten einer CalDAV Anwendung zu innerfamiliären Kommunikation, bewältigen zu lassen. Ganz schnell wurde den ehrenwerten Anwesenden klar, dass wir das auch irgendwie besser können müssen, und das ein zentrales „Serverrack“ inmitten des Nobreakspace viele Vorteile mit sich bringen könnte und per se eigentlich eine tolle Idee ist und eine obligatorische Mission in Sachen digitaler Selbstbestimmung darstellt.

Von den wilden ersten Träumen eines fliegenden Serverparks bis zum letzendlich entstanden Objekt manifestierter meisterlicher Handwerkskunst dauerte es dann allerdings noch ein Jahr. Es gab viele verschiedene freudige Erfolge und auch einige äußerst nervenzehrende Momente von Misserfolg, sowohl auf der Soft- wie auf der Hardwareseite und über diese spaßige und spannende 'Reise' wollen wir Euch am 26. August ab 20:00 Uhr im Nbsp in der Reihe Freitalk N8 erzählen.

Wenn Ihr dann noch nicht genug von dem Thema Kleincomputer haben solltet, können wir uns im Anschluß noch zusammen von spannenden SoC Projekten anderer Leute im Internet inspirieren lassen und darüber diskutieren.

25.08.2016 10:38

Freifunk in allen Flüchtlingsunterkünften?

Dieser Text wurde am 4. August auf luebeck.freifunk.net veröffentlicht.

Was würde es kosten alle Flüchtlingsunterkünfte in Lübeck online zu bringen? Eine detaillierte Liste der geschätzten Ausgaben für jede Unterkunft wurde der Stadt übergeben.

„Der Bürgermeister möge zur Februarsitzung 2016 der Bürgerschaft berichten, wie kostenloser WLAN-Zugang für alle Flüchtlingsgemeinschaftsunterkünfte realisiert werden kann und was es ggf. kostet.“ So steht es im Protokoll der 19. Bürgerschaftssitzung vom 28. Januar 2016. Ende April hat sich die Stadt mit Freifunkern getroffen. Daraufhin haben Freifunker sich auf den Weg gemacht und alle Flüchtlingsgemeinschaftsunterkünfte der Stadt Lübeck besucht, um die Kosten abzuschätzen. Herausgekommen ist eine Liste, welche detailliert auflistet, in welcher Unterkunft welche Kosten entstehen. Berücksichtigt wurden dabei nur rund 30 Gemeinschaftsunterkünfte in denen die Geflüchteten nicht auf eigenen Namen einen Internetanschluss anmelden könnten. Diese Liste wurde jetzt der Stadt übergeben.

Für die rund 30 Unterkünfte wurden durch die Ehrenamtlichen dabei Kosten im unteren fünfstelligen Bereich für die einmalige Installation geschätzt. Dabei entfallen zwei Drittel auf die eigentlichen Geräte (Insbesondere Router und Kabel), der Rest ist für eine professionelle Installation durch Handwerker. „Die Kostenschätzung ist am oberen Rand dessen, was tatsächlich ausgegeben werden wird“, so Volker Dettmer. „Alle Angebote die teurer sind halten wir nicht für seriös.“ Die jährlichen Kosten in ähnlicher Größenordnung wie die der Installation fallen für die Internetanschlüsse und die Stromkosten der Geräte an. „Auch diese Abschätzung ist eine maximale Summe”, so Christian Haider. „Durch die große Anzahl der Anschlüsse dürften bessere Konditionen mit den Internetanbietern auszuhandeln sein, als für Privatpersonen. Unsere Berechnungen basieren auf den hohen Kosten für Privatpersonen.”

Insgesamt ist es vorgesehen etwa 70 Router mit der in Lübeck entwickelten Freifunk Firmware zu bespielen und in den Unterkünften aufzustellen. Diese ermöglichen es etwa 2000 Bewohnern und ihren Nachbarn online zu gehen. „Mit Freifunk können die Bewohner Kontakt mit ihren Angehörigen im Heimatland halten, aber auch Integrations- und Sprachangebote im Internet nutzen“ so Christian Haider. Wie im Bürgerschaftsbeschluss vom Januar gefordert, erlaubt Freifunk einen zeit- und volumenunbegrenzten Zugang.

05.08.2016 12:55
start.txt · Zuletzt geändert: 02.04.2016 20:38 von Lukas Ruge